Grundlagen des Klaviers 1 – Akkorde spielen

Klavierakkorde – Diese Grundlagen benötigen Klavierspieler 

Fast alle großen Popsongs dieser Zeit haben dieselben Akkorde zur Grundlage. Das macht es auch Anfängern am Klavier leicht möglich, die meisten Lieder mit Klavierakkorden zu begleiten.

Leichte Akkordfolge

Wer das Klavierspielen möglichst rasch erlernen möchte, sollte allerdings die Grundlagen der Tonabfolge auf dem Klavier verstehen, um daraus sinnvoll Akkorde bilden zu können.

Ein Klavier unterteilt sich in schwarze und weiße Tasten. Jede Taste bedeutet dabei einen halben Ton Unterschied. Lässt man die schwarzen Tasten außer Acht und spielt nur die Weißen, so liegt dazwischen jeweils ein ganzer Ton. Die schwarzen Tasten verteilen sich allerdings nicht
gleichmäßig zwischen den Weißen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass eine Tonleiter immer einer bestimmten Abfolge an Ganzton-und Halbtonschritten unterliegt.

Für eine Dur-Tonleiter wären das zwei ganze Töne, ein halber Ton, drei ganze Töne und wieder ein halber Ton. Für die C-Dur-Tonleiter bedeutet das, dass sie nur mit weißen Tasten gespielt wird. Sie ist daher der ideale Einstieg für Anfänger. Zudem werden die erwähnten meistverwendeten Akkorde aus dieser Tonleiter gebildet.

Was sind eigentlich Klavierakkorde?

Als Akkord im Allgemeinen bezeichnet man die Abfolge von mindestens drei Tönen, auch Terz oder Harmonie genannt. Klavierakkorde unterscheiden sich dabei nicht von denen anderer Instrumente. Um einen angenehmen Klang zu erzeugen, kann man nicht einfach beliebige Noten
miteinander kombinieren. Es sollen Harmonien entstehen. 

Aus jeder Tonleiter lassen sich mehrere Akkorde bilden, indem in unterschiedlicher Kombination von Halbtonschritten eine Tonabfolge erstellt wird. Vereinfacht gesagt wählt man beispielsweise von einer Note ausgehend den jeweils ersten, dritten und fünften Ton einer Tonleiter. Von C-Dur aus würde so der C-Akkord entstehen. Akkorde gibt es aber nicht nur in Dur. In jeder Tonleiter lassen sich vier verschiedene Akkord-Typen bilden, die einzig in der Zusammensetzung der Anzahl halber Töne variieren, die dafür verwendet werden.

Ein Dur-Akkord hat dabei ein Verhältnis von Vier zu Drei. Das bedeutet, dass vom Grundton aus, der zweite Ton um vier Halbtöne weiter oben liegt, der dritte Ton von dort aus um weitere drei Halbtöne weiter oben. Für einen Moll-Akkord gilt exakt das umgekehrte Verhältnis. 

Neben Dur und Moll gibt es die Akkord-Typen Vermindert, mit je drei Halbtonschritten zwischen den einzelnen Noten, und Übermäßig, mit je vier Halbtonschritten. Die daraus resultierenden Klänge beeinflussen die Stimmung eines Liedes grundlegend.

Musiknoten mit Akkorden

Wenn euer Interesse nun geweckt wurde und ihr noch mehr Infos zu Klavierakkorden erhalten wollt sollte Ihr hier vorbeischauen.

Was ist der Unterschied zwischen Dur und Moll?

Dur und Moll sind die sogenannten Tongeschlechter. Dabei findet Dur weitaus häufiger Anwendung, da es einen harmonischen und positiven Klang hat. Moll hingegen wirkt durch seine vermeintliche Dissonanz melancholisch und traurig. Dies ist auf die unterschiedliche Anzahl halber Töne zurückzuführen, aus denen die Akkorde zusammengesetzt werden.

Auf diese Weise verteilen sich die Abstände zwischen den Noten anders, was den Klang maßgeblich beeinflusst. Zu jeder Dur-Tonleiter gibt es eine Moll-Tonleiter, die sich in derselben Tonart befindet, aber durch den Grundton, von dem aus sie gespielt wird, variiert. Theoretisch kann somit jedes Lied in Dur auch in Moll gespielt werden, wobei je nach Stück einzelne Töne angepasst werden müssen. Auf dem Klavier bilden die meisten weißen Tasten die Dur-Klänge, die Schwarzen die Moll-Töne.
Im Notenblatt kennzeichnet man Dur allgemein mit Großbuchstaben, Moll mit Kleinbuchstaben.

Klavierakkorde für Anfänger

Die gängigste und damit grundlegende Tonleiter ist C-Dur. Sie ist am einfachsten zu erlernen. Aus ihr lassen sich sieben Akkorde bilden. Drei Dur-Akkorde, C-,F-und G-Dur sowie drei Moll-Akkorde, D-,E-und a-Moll. Zudem der verminderte H-Akkord. Mit diesen Klavierakkorden können die meisten Lieder begleitet werden. 

Die häufigsten Akkorde in der modernen Popmusik

Fast alle großen Hits enthalten die Akkorde C-Dur, G-Dur, a-Moll und F-Dur, häufig in genau dieser Abfolge. Natürlich reichen diese vier Akkorde allein nicht aus. Sie passen aber als Grundbausatz zu nahezu jeder Melodie. Beliebte Variationen sind die Umkehrung der Akkorde gespiegelt nach unten oder Transponieren in eine andere Tonart.

Neben den Akkorden gibt es noch viele weitere interessante Informationen in Bezug auf das Klavier zu entdecken. Der Klavierexperte hat sich mit den verschiedenen Themenbereichen der Musik auseinandergesetzt und versucht an einfach Beispielen und in verständlicher Sprache das Klavier und seine Funktionen so zu erklären, dass auch Anfänger verstehen um was es geht und sie so Freude & Spaß an diesem Musikinstrument entwickeln können.

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